Philipp

Philipp

Associate eCom Innovation Manager

Erzähle uns etwas über Dich …

Mein Name ist Philipp und ich bin Associate eCom Innovation Manager und DACH Purpose & Give Time Champion in Heidelberg. Ich bin seit 2 ½ Jahren bei Reckitt.

Was bedeutet Purpose für Dich?

Purpose bedeutet zu wissen, warum man etwas tut. "Das Richtige tun. Immer." steht im Zentrum unseres Reckitt Kompasses und hilft uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das ist eine Wertevorstellung, mit der ich mich zu 100% identifizieren kann. Gemeinsam mit anderen motivierten Kollegen treibe ich Projekte und Initiativen rund um Nachhaltigkeit und Purpose voran. Daraus ziehe ich eine Menge Motivation und Antrieb. Das ist es, was für mich sinnstiftende Arbeit ausmacht.

Kannst Du uns ein bisschen mehr über Deine Arbeit erzählen? Wie gehst Du in Deinem Team das Thema Nachhaltigkeit an?

Im eCom Team entwickeln wir Innovationen für die digitale Welt, die sowohl auf die Bedürfnisse unserer Kunden als auch auf die der Online-Händler zugeschnitten sind. Ein Schlüsselfaktor für diese Innovationen ist Nachhaltigkeit:

- wir designen kompakte, kunststofffreie Verpackungslösungen

- wir entwickeln konzentrierte Formulierungen unserer Produkte

- und wir arbeiten an Standbodenbeuteln, die unseren Kunststoffeinsatz um 70% reduzieren

Warum sind Partnerschaften wichtig?

Partnerschaften sind wichtig, wenn wir die UN’s Sustainable Development Goals (SDGs) erreichen und den Klimawandel bekämpfen wollen. Das funktioniert nur in Zusammenarbeit. Wir müssen die schlauesten Köpfe auf dem Planeten zusammenbringen, um neue, nachhaltige Lösungen zu finden. In einer guten Partnerschaft bringt jeder einzigartige Fähigkeiten, Kenntnisse, Ressourcen und seine ganze Hingabe ein – damit das Ergebnis mehr ist als die Summe seiner einzelnen Teile.

Wie verbindest Du Deine Nachhaltigkeits-Ambitionen mit Deinem Job? Hast Du aktuell neue Ideen oder laufende Projekte?

In meiner aktuellen Position als Associate eCom Innovation Manager arbeite ich daran, die Ziele unserer Marken zu erreichen, wie z.B.:

- weniger Einsatz von neuem Kunststoff

- das Design recyclebarer Verpackungen

- die Entwicklung umweltfreundlicherer Formulierungen

Zur Unterstützung unserer Ambitionen für eine fairere Gesellschaft organisiere ich Desinfektionsmittel Spenden an NGOs und Bedürftige. Außerdem bin ich Teil des Purpose Council Social Impact Teams in der DACH Region. Wir haben mehrere Initiativen gestartet, wie z.B. das RBees Projekt, den Reckitt Forest und die Unterstützung von Wildblumenstreifen, zur Förderung der Biodiversität bei uns vor Ort.

Außerdem arbeiten wir gerade an einem spannenden Projekt, um unser Office auf 100% Ökostrom umzustellen.

Auf welche Nachhaltigkeitsinitiative bist Du besonders stolz?

Ganz besonders stolz bin auf unseren Reckitt Forest. Zusammen mit einer lokalen NGO pflanzen wir einen „neuen Urwald der Zukunft“ in der Region Heidelberg mit fast 650 Bäumen. Mehr als 100 Kolleg:innen haben dabei mitgemacht und ermöglichen durch ihre Spende die Pflanzung von Bäumen – das ist wirklich großartig.

Was sind Deine Erwartungen an COP26? Warum ist es für uns als Unternehmen so wichtig?

Action. Action. Action.

Wir brauchen endlich konkrete Schritte als Ergebnis dieser Klimakonferenz. Weltweit erwarten junge Menschen einen Wandel, um nachhaltige Lebensbedingungen für künftige Generationen zu ermöglichen. Ich hoffe wirklich, dass diese Konferenz den Anfang einer neuen Ära des Wandels und des Handelns mit starken Verpflichtungen seitens China, der EU und den an den Tisch zurückgekehrten USA begründet.

Als Unternehmen haben wir die Verantwortung für unsere Mitarbeiter:innen, unsere Geschäftstätigkeit und unsere Wertschöpfungsketten. Und wir müssen sicherstellen, dass es uns in 50 Jahren noch gibt. Also bin ich sehr dankbar, dass wir ganz offiziell an COP26 beteiligt sind und ich hoffe, das wird unsere Nachhaltigkeits-Agenda weiter vorantreiben.

Verbraucher haben bei Produkten die Qual der Wahl.  Wie heben wir uns von unseren Wettbewerbern ab?

Mit klaren Vorteilen unserer Produkte, gleichbleibend hoher Qualität, glaubhaft nachhaltigen Angeboten, starken Claims sowie der nötigen Kommunikation und Aufklärung, um Menschen dazu zu bewegen, sich für uns zu entscheiden.

Wie setzt du dich für Nachhaltigkeit ein und wie setzt du es im Privatleben um?

Es gibt eine Menge Dinge, die wir alle tun können! Ich glaube fest an individuelle Aktionen, die einen Wandel bewirken können.

Ich selbst habe kein Auto und benutze das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel. Ich kaufe lokal und saisonal ein, möglichst unverpackt und esse Fleisch nur bei besonderen Gelegenheiten. Außerdem bilde ich mich ständig weiter und spreche mit anderen darüber.

Hast Du einen „Top-Tipp“ zum Thema Nachhaltigkeit für uns? Wie machst Du einen Unterschied in Deinem Privat- und in Deinem Berufsleben?

Mein Top-Tipp ist: sei nicht frustriert oder werde träge angesichts der riesigen Herausforderung, die vor uns liegen. Manchmal weiß man gar nicht wo man anfangen soll. Wir sind Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen, Konsument:innen, Eltern, Partner und Freunde – und wir haben die Macht, unsere Welt durch unsere Entscheidungen und Handlungen zu beeinflussen. Also werde aktiv und inspiriere andere!